Elterngeldrechner: Basiselterngeld und ElterngeldPlus
Das Elterngeld ersetzt 65 % deines Nettoeinkommens, bei kleinen Einkommen bis zu 100 % – mindestens 300 €, höchstens 1.800 € im Monat. Gib dein Netto ein, dann siehst du deinen Betrag sofort.
Zuletzt aktualisiert und fachlich geprüft am · Berechnung nach aktuell geltendem Recht
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Dein Basiselterngeld, geschätzt
1.230 – 1.320 EUR
pro Monat · wahrscheinlichster Wert 1.275 EUR
Beispiel: 3.000 EUR brutto – trage oben deinen Wert ein
Die 12-Monats-Summe gilt vor Anrechnung: Bei Müttern werden die Monate mit Mutterschaftsgeld abgezogen, dort bleibt meist nichts übrig. Der Quick-Check rechnet das mit.
Warum eine Spanne und keine exakte Zahl?
Wir bilden dein Elterngeld-Netto mit den Pauschalen nach §§ 2c–2f BEEG nach. Die Lohnsteuer ist darin vereinfacht, Solidaritätszuschlag und individuelle Freibeträge fehlen – das erklärt die verbleibende Spanne.
Der kostenlose Quick-Check rechnet zusätzlich:
- Kirchensteuer und deine tatsächlichen Sozialabgaben
- Anrechnung von Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss
- deinen Bezugsplan aus Basiselterngeld und ElterngeldPlus
- Partnermonate und den Partnerschaftsbonus
- Zuverdienst während des Bezugs
Aus der Spanne eine Zahl machen
Der Quick-Check rechnet mit deinen echten Angaben und plant die Monate zwischen dir und deinem Partner.
Kostenlosen Quick-Check startenUnter 5 Minuten, kostenlos und ohne Anmeldung – Berechnung nach BEEG
Alles Wichtige zum Thema Elterngeld
Das Elterngeld ersetzt einen Teil deines Einkommens, wenn du nach der Geburt deines Kindes pausierst oder die Arbeitszeit reduzierst. Es berechnet sich aus deinem durchschnittlichen Nettoeinkommen der letzten 12 Monate vor der Geburt — genauer gesagt aus dem sogenannten Elterngeld-Netto, das die Elterngeldstelle nach eigenen Abzugsformeln für Steuern und Sozialversicherung ermittelt.
Die Höhe liegt zwischen 65 % und 100 % deines Elterngeld-Nettos: Ab 1.240 € gilt 65 %, zwischen 1.000 und 1.200 € 67 %, und unter 1.000 € steigt die Ersatzrate bis zu 100 %. Das Minimum beträgt 300 € pro Monat — auch ohne Einkommen vor der Geburt. Das Maximum liegt bei 1.800 €. Beim ElterngeldPlus halbiert sich der Monatsbetrag, verdoppelt sich aber die Bezugsdauer.
Ein Elterngeldrechner macht den Unterschied: Die Berechnung ist komplex, weil viele Faktoren zusammenspielen — deine Steuerklasse, Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld (die nicht mitgezählt werden), Monate mit Kurzarbeit oder Krankheit (die herausgerechnet werden) und die Frage, ob Basiselterngeld oder ElterngeldPlus für dich günstiger ist. Ein Rechner zeigt dir alle relevanten Szenarien.
Basiselterngeld oder ElterngeldPlus? Diese Entscheidung hat oft mehr Einfluss auf dein Gesamteinkommen als die Einkommenshöhe selbst. Mit Basiselterngeld bekommst du mehr pro Monat, aber nur für 12 bis 14 Monate. Mit ElterngeldPlus bekommst du halb so viel, aber für bis zu 28 Monate — und wenn du in Teilzeit arbeitest, kann die Deckelungsregel dafür sorgen, dass du effektiv genauso viel pro Monat erhältst wie beim Basiselterngeld.
Der Steuerklassenwechsel ist der stärkste Hebel für verheiratete Paare. Der Elternteil, der länger in Elternzeit geht, sollte mindestens 7 Monate vor dem Geburtstermin (bzw. vor Mutterschutzbeginn) in die günstigere Steuerklasse III wechseln. Der andere Partner wechselt in Steuerklasse V. Wie viel das bringt, hängt vom Einkommen und vom Abstand der Steuerklassen ab: Jeder Euro, um den dein Elterngeld-Netto steigt, erhöht das Elterngeld um höchstens 65 Cent im Monat — über die gesamte Bezugsdauer summiert sich dieser Unterschied entsprechend.
Unser Elterngeldrechner berücksichtigt alle diese Faktoren: Steuerklasse, Sonderzahlungen, Zuverdienst während des Bezugs, die optimale Aufteilung zwischen den Elternteilen und den Partnerschaftsbonus. Nach dem Quick-Check siehst du direkt, wo du Optimierungspotenzial hast.
Diese Seite erklärt, wie sich dein Elterngeld zusammensetzt. Für deine persönliche Berechnung mit Optimierungstipps nutze unseren interaktiven Elterngeld-Quick-Check.
Offizielle Grundlagen
- § 2 BEEG – Höhe des Elterngeldes
- § 4 BEEG – Bezugsdauer und Anspruchsumfang
- Familienportal des Bundes – Wie viel Elterngeld kann ich bekommen?
- § 2c BEEG – Abzugsmerkmale und maßgebliche Steuerklasse
Die Ergebnisse sind eine Orientierung. Maßgeblich sind Gesetz, Bescheid und die Prüfung der zuständigen Stelle.
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Häufige Fragen zum Elterngeldrechner
Das Elterngeld beträgt 65 % (Normalverdiener) bis 100 % (Geringverdiener) deines Elterngeld-Nettos. Das Minimum liegt bei 300 €, das Maximum bei 1.800 € pro Monat. Um deinen genauen Betrag zu berechnen, nutze unseren kostenlosen Elterngeldrechner — er berücksichtigt deine Steuerklasse, Sonderzahlungen und ob Basiselterngeld oder ElterngeldPlus für dich besser ist.
Basiselterngeld: 65-100 % des Elterngeld-Nettos, max. 1.800 €, für 12-14 Monate. ElterngeldPlus: höchstens halb so viel (max. 900 € ohne Zuschläge), aber für 24-28 Monate. Bei Teilzeitarbeit während des Bezugs kann ElterngeldPlus finanziell besser sein, weil die Deckelungsregel greift.
Das Elterngeld-Netto ist nicht dein tatsächliches Nettogehalt, sondern ein von der Elterngeldstelle berechneter Wert. Sie nimmt dein Bruttogehalt und zieht pauschale Abzüge für Lohnsteuer (nach Steuerklasse) und Sozialversicherung ab. Das Ergebnis kann vom echten Nettogehalt abweichen — meist liegt es etwas höher oder niedriger.
Einmalige Zahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Boni werden nicht berücksichtigt. Monate mit Kurzarbeit, Mutterschaftsgeld oder schwangerschaftsbedingten Krankheitstagen werden herausgerechnet und durch frühere Monate ersetzt. Das kann zu einer höheren Bemessungsgrundlage führen.
Ja, für verheiratete Paare fast immer. Wechsle mindestens 7 Monate vor dem geplanten Geburtstermin (oder Mutterschutzbeginn) in Steuerklasse III, dein Partner in Klasse V. Der Grund für die 7 Monate: Maßgeblich ist das Abzugsmerkmal, das in der überwiegenden Zahl der Monate des Bemessungszeitraums galt (§ 2c Absatz 3 BEEG) – also in mindestens 7 von 12 Monaten. Durch die niedrigeren Lohnsteuer-Abzüge steigt dein Elterngeld-Netto und damit das Elterngeld. Wie viel es ausmacht, hängt von deinem Einkommen und vom Abstand der Steuerklassen ab: Jeder Euro mehr Elterngeld-Netto bringt höchstens 65 Cent mehr Elterngeld im Monat, gedeckelt bei 1.800 €.
Nein, für eine individuelle Berechnung brauchst du zumindest eine Schätzung deines monatlichen Bruttogehalts und deine Steuerklasse. Als grobe Orientierung bei höherem Einkommen gilt: etwa 65 % deines Elterngeld-Nettos, mindestens 300 € und höchstens 1.800 € vor Zuschlägen.
Bei Basiselterngeld wird dein Teilzeitverdienst direkt abgezogen: Elterngeld = (Elterngeld-Netto vor Geburt, bei hohem Einkommen max. 2.770 € − Teilzeit-Netto) × Ersatzrate. Bei ElterngeldPlus greift die Deckelungsregel: Das ElterngeldPlus kann nicht mehr betragen als das ElterngeldPlus ohne jedes Einkommen. Deshalb ist ElterngeldPlus bei Teilzeit oft günstiger.
Es gibt keine strikte Antragsfrist, aber Elterngeld wird rückwirkend maximal für 3 Monate gezahlt. Stell den Antrag daher so früh wie möglich nach der Geburt — idealerweise innerhalb der ersten 2-3 Monate. Du kannst den Antrag auch schon vor der Geburt vorbereiten.
Wie viel Elterngeld steht dir zu?
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