Elterngeldrechner 2026: Kostenlos Elterngeld berechnen
Wie viel Elterngeld steht dir zu? Mit unserem kostenlosen Elterngeldrechner berechnest du in 15 Minuten dein Basiselterngeld, dein ElterngeldPlus und siehst, wie du dein Elterngeld optimieren kannst.
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In 15 Minuten siehst du dein genaues Elterngeld, das Optimierungspotenzial durch Steuerklassenwechsel und ob Basiselterngeld oder ElterngeldPlus für dich besser ist.
Basierend auf dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) 2026
Alles Wichtige zum Thema Elterngeld
Das Elterngeld ersetzt einen Teil deines Einkommens, wenn du nach der Geburt deines Kindes pausierst oder die Arbeitszeit reduzierst. Es berechnet sich aus deinem durchschnittlichen Nettoeinkommen der letzten 12 Monate vor der Geburt — genauer gesagt aus dem sogenannten Elterngeld-Netto, das die Elterngeldstelle nach eigenen Abzugsformeln für Steuern und Sozialversicherung ermittelt.
Die Höhe liegt zwischen 65 % und 100 % deines Elterngeld-Nettos: Ab 1.240 Euro gilt 65 %, zwischen 1.000 und 1.200 Euro 67 %, und unter 1.000 Euro steigt die Ersatzrate bis zu 100 %. Das Minimum beträgt 300 Euro pro Monat — auch ohne Einkommen vor der Geburt. Das Maximum liegt bei 1.800 Euro. Beim ElterngeldPlus halbiert sich der Monatsbetrag, verdoppelt sich aber die Bezugsdauer.
Ein Elterngeldrechner macht den Unterschied: Die Berechnung ist komplex, weil viele Faktoren zusammenspielen — deine Steuerklasse, Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld (die nicht mitgezählt werden), Monate mit Kurzarbeit oder Krankheit (die herausgerechnet werden) und die Frage, ob Basiselterngeld oder ElterngeldPlus für dich günstiger ist. Ein Rechner zeigt dir alle relevanten Szenarien.
Basiselterngeld oder ElterngeldPlus? Diese Entscheidung hat oft mehr Einfluss auf dein Gesamteinkommen als die Einkommenshöhe selbst. Mit Basiselterngeld bekommst du mehr pro Monat, aber nur für 12 bis 14 Monate. Mit ElterngeldPlus bekommst du halb so viel, aber für bis zu 28 Monate — und wenn du in Teilzeit arbeitest, kann die Deckelungsregel dafür sorgen, dass du effektiv genauso viel pro Monat erhältst wie beim Basiselterngeld.
Der Steuerklassenwechsel ist der stärkste Hebel für verheiratete Paare. Der Elternteil, der länger in Elternzeit geht, sollte mindestens 7 Monate vor dem Geburtstermin (bzw. vor Mutterschutzbeginn) in die günstigere Steuerklasse III wechseln. Der andere Partner wechselt in Steuerklasse V. Dieser Trick kann bis zu mehreren hundert Euro mehr Elterngeld pro Monat bedeuten — bis zu 1.000 Euro insgesamt über die gesamte Bezugsdauer.
Unser Elterngeldrechner berücksichtigt alle diese Faktoren: Steuerklasse, Sonderzahlungen, Zuverdienst während des Bezugs, die optimale Aufteilung zwischen den Elternteilen und den Partnerschaftsbonus. Nach dem Quick-Check siehst du direkt, wo du Optimierungspotenzial hast.
Diese Seite erklärt, wie sich dein Elterngeld zusammensetzt. Für deine persönliche Berechnung mit Optimierungstipps nutze unseren interaktiven Elterngeld-Quick-Check.
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Häufige Fragen zum Elterngeldrechner
Das Elterngeld beträgt 65 % (Normalverdiener) bis 100 % (Geringverdiener) deines Elterngeld-Nettos. Das Minimum liegt bei 300 Euro, das Maximum bei 1.800 Euro pro Monat. Um deinen genauen Betrag zu berechnen, nutze unseren kostenlosen Elterngeldrechner — er berücksichtigt deine Steuerklasse, Sonderzahlungen und ob Basiselterngeld oder ElterngeldPlus für dich besser ist.
Basiselterngeld: 65-100 % des Elterngeld-Nettos, max. 1.800 Euro, für 12-14 Monate. ElterngeldPlus: höchstens halb so viel (max. 900 Euro ohne Zuschläge), aber für 24-28 Monate. Bei Teilzeitarbeit während des Bezugs kann ElterngeldPlus finanziell besser sein, weil die Deckelungsregel greift.
Das Elterngeld-Netto ist nicht dein tatsächliches Nettogehalt, sondern ein von der Elterngeldstelle berechneter Wert. Sie nimmt dein Bruttogehalt und zieht pauschale Abzüge für Lohnsteuer (nach Steuerklasse) und Sozialversicherung ab. Das Ergebnis kann vom echten Nettogehalt abweichen — meist liegt es etwas höher oder niedriger.
Einmalige Zahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Boni werden nicht berücksichtigt. Monate mit Kurzarbeit, Mutterschaftsgeld oder schwangerschaftsbedingten Krankheitstagen werden herausgerechnet und durch frühere Monate ersetzt. Das kann zu einer höheren Bemessungsgrundlage führen.
Ja, für verheiratete Paare fast immer. Wechsle mindestens 7 Monate vor dem geplanten Geburtstermin (oder Mutterschutzbeginn) in Steuerklasse III. Dein Partner wechselt in Klasse V. Durch das niedrigere Lohnsteuer-Abzugsbeträge steigt dein Elterngeld-Netto und damit das Elterngeld. Der Effekt kann bis zu 400 Euro pro Monat ausmachen.
Nein, für eine individuelle Berechnung brauchst du zumindest eine Schätzung deines monatlichen Bruttogehalts und deine Steuerklasse. Als grobe Orientierung bei höherem Einkommen gilt: etwa 65 % deines Elterngeld-Nettos, mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro vor Zuschlägen.
Bei Basiselterngeld wird dein Teilzeitverdienst direkt abgezogen: Elterngeld = (Elterngeld-Netto vor Geburt, bei hohem Einkommen max. 2.770 Euro − Teilzeit-Netto) × Ersatzrate. Bei ElterngeldPlus greift die Deckelungsregel: Das ElterngeldPlus kann nicht mehr betragen als das ElterngeldPlus ohne jedes Einkommen. Deshalb ist ElterngeldPlus bei Teilzeit oft günstiger.
Es gibt keine strikte Antragsfrist, aber Elterngeld wird rückwirkend maximal für 3 Monate gezahlt. Stell den Antrag daher so früh wie möglich nach der Geburt — idealerweise innerhalb der ersten 2-3 Monate. Du kannst den Antrag auch schon vor der Geburt vorbereiten.
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